Awareness-Konzept erstellen
Wer am Abend entscheidet, steht vorher fest.
Awareness-Arbeit beginnt nicht mit der Veranstaltung, sondern Wochen vorher.
Bis dahin steht, wer ansprechbar ist, wohin eine Meldung geht und wer im Zweifel entscheidet. Das legen wir mit euch fest, abgestimmt auf Ort, Publikum und Ablauf.
Was im Konzept steht
- Bestandsaufnahme: Ort, Publikum, Ablauf und bekannte Risiken
- Meldewege und Zuständigkeiten, auch für Security, Bar und Einlass
- Rolle, Größe und Schichtplanung des Awareness-Teams
- Rückzugsort und Schnittstellen zum Sanitätsdienst
- Leitlinien für ein respektvolles Miteinander, etwa als Hausordnung oder Code of Conduct
- Erreichbarkeit für alle: barrierearm und, wo nötig, mehrsprachig
- Kommunikation an Publikum, Team und Künstler*innen, vorab und vor Ort
- Nachbereitung: Wie ihr Rückmeldungen auswertet
Für wen?
- Filmfestivals
- Preisverleihungen
- Premieren
- Branchen- und Netzwerkveranstaltungen
- Theater- und Konzerthäuser
- Clubs
- Kulturfeste
Für alle, die schon in der Planung festlegen wollen, wie sie mit Grenzüberschreitungen umgehen, und nicht erst, wenn es so weit ist.
Geht es nicht um Gäste, sondern um Meldewege für eure eigenen Beschäftigten, führt der Weg über Beschwerdestrukturen.
Format
- Umfang
- Ein bis zwei Workshops
- Mit eurem Orga-Team, dazu Recherche und Abstimmung.
- Ergebnis
- Ein schriftliches Konzept
- Für eure Veranstaltung.
Was ihr davon habt
Klare Rollen: Security, Bar und Orga wissen, wer entscheidet, und niemand wird hin- und hergeschickt. Dazu dokumentierte Meldewege und ein Rückzugsort mit Adresse. Etwas, das ihr im nächsten Jahr wieder hervorholt und vorlegen könnt, wenn danach gefragt wird.
Du hast selbst etwas erlebt?
Wir sind keine Beratungsstelle. Unabhängige Stellen helfen dir kostenlos und vertraulich weiter.
Lasst uns euer Awareness-Konzept entwickeln
Schreibt uns, was ihr plant: Termin, Ort, erwartete Gäste. Wir melden uns mit einem Vorschlag.